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Warum sich die dunkle Jahreszeit härter anfühlt, als viele erwarten – und was du jetzt wirklich brauchst

Kleine Strategien für die dunkle Jahreszeit
Kleine Strategien für die dunkle Jahreszeit

Viele merken es gerade:Die dunkle Jahreszeit trifft härter als gedacht.Und nein – das liegt nicht allein an Weihnachten.

Es ist die Kombination aus • weniger Licht • weniger Wärme • mehr Erwartungen • mehr emotionalen Triggern • und der Restmüdigkeit aus dem Jahr.

Was viele übersehen:Es ist nicht weniger Input, der uns zusetzt – sondern weniger positive Aktivierung.


Weniger Tageslicht.Weniger Bewegung.Weniger positive soziale Energie.

Dein Nervensystem bekommt weniger von dem, was reguliert – bei gleichzeitig gleichbleibendem Druck.


Das Ergebnis?Der Fokus sinkt. Die Stimmung kippt. Die Reizbarkeit steigt.Viele funktionieren weiter, innerlich längst im Überlebensmodus.Und genau das macht die Feiertage so herausfordernd.

Was jetzt wirklich hilft: Regulation & Konfliktdynamik gemeinsam im Blick

1. Mikro-Regulation täglich einbauen

Kleine Schritte, große Wirkung:5 Minuten Licht.Eine kurze Aktivierung.Ein Termin weniger.Je stabiler dein System, desto weniger greifbar bist du für Trigger.

2. Erholungspunkte einplanen

Pausen vor der Erschöpfung sind der beste Schutz vor Reizbarkeit – und die Grundlage, um nicht in alte Muster zu rutschen.Gehe nicht direkt von der Arbeit in eine Familienfeier.

3. Tools auch am Weihnachtstisch nutzen

Ein kurzer Exit („Ich gehe mal frische Luft schnappen“), Grenzen setzen, Themenwechsel, bewusste Atmung als Reset.Das ist keine Konfliktvermeidung, sondern Selbstführung.

4. Bei dir bleiben – nicht bei der Dynamik

Eskalationen entstehen, wenn alte Muster auf akute Erschöpfung treffen.Du musst alte Muster nicht bedienen.

5. Dein Nervensystem priorisieren

Der Dezember ist kein Feel-Good-Monat.Er ist ein Belastungstest.

Der Punkt ist nicht, jede Situation perfekt zu meistern. Der Punkt ist: genug Kapazität zu haben, um gut durch die Feiertage zu kommen.

Wenn du merkst, dass du gerade schneller gereizt bist, weniger Fokus hast oder emotional dünnhäutiger bist – das ist kein persönliches Versagen. Es ist Biologie. Und du darfst dich darauf einstellen.

 
 
 

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